DerBrumme trötet jetzt: Mastodon statt Twitter

Eigentlich isses mir immer – immer! richtig peinlich, wenn ich auf einen Trend aufspringe.

Manchmal geht das auch gar nicht mal so gut aus.

Aktuellstes Beispiel:

Meinen Twitter Account habe ich im September 2022 erstellt. Bis dahin bin ich perfekt ohne ausgekommen. Jahrelang.

Und, seitdem?

Ich hab nicht einen einzigen tweet gezwitschert, folge nicht einem einzigen Vogel. Natürlich folgt auch mir niemand. Was auch schade wäre, weil Zeitverschwendung. Manche Experimente gelingen eben so gar nicht. Kein Ding.

Inzwischen ist Twitter out, Musk böse und Mastodon der neue heiße shice. Also muss ich das auch haben. Kostjanüscht, außer Zeit. Ihr merkt’s schon: Ich bin nur so mittel-enthusiastisch. Aber neugierig: Vielleicht klappt das mit den Kurznachrichten ja im zweiten Anlauf.

Also habsch seit heute einen Mastodon Account: Ich tröte als @derbrumme@troet.cafe

…oder habe zumindest die vage Absicht, das zu tun.

Wie oft, worüber?

Kein Plan, wird sich zeigen.

Vermutlich informiere ich öfters über neue Blogbeiträge, aber da ein Tröt (also das Äquivalent zum Tweet) weniger Zeit kostet als ein Blogartikel, könnte es durchaus passieren, dass ich tatsächlich öfter mal was tröte.

Ob es sich lohnt mir zu folgen?

Kann und will ich nicht versprechen. Lieber tiefstapeln als andersrum, wissenschon. (c;

Wie Mastodon funktioniert, könnt ihr schnell ergoogeln, da muss ich jetzt nix verlinken. Ich hab’s mir in zehn Minuten angelesen, und das im vermännergrippten Zustand, also mit Hals- und Kopfschmerzen, genereller Müdigkeit und ganz allgemein an der Schwelle des Todes stehend. Mit letzter geistiger Kraft also. Wenn ich das heute kapiert habe, kann’s also kein Hexenwerk sein.

Wesentlicher Unterschied zu Twitter ist, dass es nicht die eine zentrale Platform gibt, auf der sich alle tummeln, sondern viele dezentrale Instanzen, also Server. Große, kleine, mit Themenschwerpunkt oder ohne. Jeder mit eigenen Regeln, wobei die sich ziemlich ähneln (prollt nicht rum, keine Gewalt, nüscht Naksches, keine Nazis, etc). Man kann natürlich auch Mitgliedern anderer Server/Instanzen folgen, daher ist es eher unwichtig, auf welcher Instanz man sich anfangs anmeldet – zumal man mit seinem Konto jederzeit auf einen anderen Server umziehen kann.

Wer da jetzt tiefer einsteigen will in die Thematik: Mastodon ist Teil des Fediverse. Was das ist, wird bpsw. hier erklärt. Die Kurzform: Die guten Social Media Dienste, also dezentral und eben keine fiesen Datenkraken.

Einen Guide zur Wahl der Instanz gibt’s hier, damit findet ihr schnell einen Mastodon-Server, der euer Konto beherbergt. Ich hab mich für’s troet.cafe entschieden, weil’s ne größere Instanz ist und deutschsprachig. Für’n deutschsprachiges Blog sicher nicht die falscheste Wahl, aber ich hab jetzt auch nicht ewig rumgesucht, ob’s noch was Optimaleres* gibt.

* Ja ich weiß: Es gibt ne spezielle Hölle für Leute, die “optimal” steigern.

Trötet ihr, liebe Blogleser? Wenn ja: Darf ich euch folgen?

Kommentar verfassen