Lichtenberg Holzbrennen: Achtung, Suchtgefahr!

Solltet ihr jemals Leute treffen, die behaupten dass Lichtenberggeräte nicht süchtig machen, dann zeigt denen das hier.

Ich wusste schon, warum ich mir kistenweise solche Holzscheite aufgehoben habe, statt sie der thermischen Verwertung zuzuführen. Wusste ich vor 5+ Jahren, dass ich mal 2000 Volt mit nem halben Ampere durch Holz jagen würd? Nope. Aber dass der Kram irgendwann mal für irgendwas Kreatives gebraucht würde, das war mir sonnenklar. Memo an mich selbst: Nich auf die Anderen hören, sondern dem Familienmotto treu bleiben: „Das ist doch noch gut! / Erstma hamm!“

Unn nu: Wie jetzt weiter? Klar, nochn bissl Lack oder Leinölfirniß oder Bienenwachs drüber, …aber dann?

Also, was macht man aus sowas? Irgendwas mit LEDs vermutlich. Alles wird besser mit LEDs.

Alternativ – oder mit LED-Beleuchtung kombiniert: Den Blitzfraß mit Epoxidharz ausgießen, in das Leuchtpigmente gemischt sind. Ich vermute nur dass die Strukturen zu fein sind, außerdem kann man Harz auf solchen krummen und schiefen Oberflächen nicht richtig ausgießen – die Brühe suppt dir vom Holz runter und versaut die die halbe Werkstatt.

Lesson learned:

Wenn man das Verkohlte zu sehr ausbürstet, verlieren die Muster wieder etwas an Kontrast. Nur dummerweise muss die Kohle raus, sonst bröselt einem das Zeuch überall rum. Was jetzt auch nur so mitteltoll wäre.

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