Laubsammler vs. Laubrechen

Herbstlaub… mal wieder. 😉
Mein Bruder hat sich ein neues Gartenspielzeug gegönnt und ich durfte es gestern ausprobieren: Einen Laubsammler von Gardena. Dieses Modell hier, nur irgendwo anders bestellt.

Spoiler und persönliches Fazit:
Boah ist das Teil geil! (c:

Die zu säubernde Fläche (in unserem Fall voller Weiden- und vor allem Birkenlaub) war anschließend gut „grundgereinigt“. Will heißen: Für Perfektionisten lag noch zuviel rum, aber wenn man bedenkt dass noch mehr als die Hälfte des Laubs drauf ist, absolut ausreichend. Außerdem bin ich nur einmalig über die Fläche gegangen; wer penibel ist, den hindert niemand an Zwei- und Dreifachbefahrungen. Es hilft, wenn das Gras relativ kurz ist. Wir hatten im Oktober nochmal gemäht, seitdem ist nicht viel nachgewachsen. Also leichtes Spiel für den Sammler.

So sah es vorher aus:

Und so motiviere ich die Gartenzwerge zum Laub Rechen: Mit kleinen Wettkämpfen. Der Große ist inzwischen so erwachsen, dass er nach einem bedeutungsvollen Augenzwinkern auch mal verlieren kann, also gibt es meist ein knappes Unentschieden, oder der Minizwerg darf gewinnen und bleibt motiviert. 

Ich hab gestern Abend bis nach Einbruch der Dunkelheit gelaubsammelt, und so sah es heute morgen aus:

Was im vorderen linken Bildbereich rumliegt, ist größtenteils heute Nacht runtergekommen. Das ist direkt unter der Krone der Birke – und da es nächtens windstill war, ist das Zeug an Ort und Stelle geblieben. Hinten links am Gemüsebeet sieht man deutlich, wo ich gestern Abend aufgehört habe.

Einschränkungen bzw. Erwähnenswertes:
1) Unebenheiten wie Dellen und „Huckel“ (gibt’s das Wort außerhalb Sachsens eigentlich?) nimmt der Sammler einigermaßen übel, dort hakt er gern ein und ruckt. Was doof ist, wenn man gerade volle Kanne über’n Rasen kachelt und plötzlich hart gebremst wird. Klingt jetzt aber schlimmer als es ist, damit kann ich leben. So bin ich halt, Leben am Limit. (c;

2) Kleinere Äste wie Weiden und Birken sie im Herbst fallen lassen, wickeln sich regelmäßig um die Achsen und in die Bürsten. Das merkt man ziemlich deutlich, denn dann schiebt es sich wesentlich schwerer. Vermutlich ist das auch nicht förderlich für die Mechanik. Man muss also öfter mal anhalten und das Zeug entfernen. Nervig. Aber kein Beinbruch.

3) Ein bisschen mehr als beim Rasenmähen muss man sich schon anstrengen, denn es gibt keinen Motor. Hätte ich diese Fläche mit dem Laubrechen beharkt, hätte ich mich aber wesentlich mehr anstrengen müssen. Und schneller ging’s mit dem Sammler auch, wobei ich mir hier keine Einsparungsschätzung zutraue – ich musste zwischendurch oft gartenzwergbedingt unterbrechen und hab kein Gefühl dafür, wie viel Zeit ich „netto“ benötigt habe.

4) Das Ding ist wie erwähnt motorlos, d.h. man schiebt ohne elektrische oder benzinische Unterstützung. Die rotierenden Bürsten die das Laub in den Fangkorb „kämmen“, sind auf der Radachse und werden durch oben erwähntes Schieben gedreht. Was zu Fogle hat, dass
a) der Sammler angenehm leise ist und man damit auch an Sonn- und Feiertagen über die Wiese kacheln kann (hurra!),
b) man weder Strom noch Benzin braucht (Umwelt & Geldbeutel und so) und
c) kein Motor kaputtgehen kann. Wie’s mit den mechanischen Komponenten aussieht, wird sich zeigen.

Was im vorderen linken Bildbereich rumliegt, ist größtenteils heute Nacht runtergekommen (das ist direkt unter der Birkenkrone, und da es windstill war, hat sich das Zeug kaum vereilt). Hinten links am Gemüsebeet sieht man deutlich, wo ich gestern Abend aufgehört habe.

Dachte, ich informiere euch mal. (c;


Diesen Artikel nicht als Werbung verstehen, ich bekomme weder vom Hersteller noch vom verlinkten Baumarkt irgendwas dafür. Schön wär’s… (c;

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